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Über mich


15 Jahre Stahlindustrie, ein Bandscheibenvorfall und eine Umschulung über die Rentenversicherung.

Ich bin Matthias Skaletz, Jahrgang 1986, aus Dinslaken am Niederrhein. Ich habe mit 16 in der Stahlindustrie angefangen und bin dort 15 Jahre geblieben, zwölf davon direkt an der Anlage. Nebenbei habe ich die Meisterschule abgeschlossen.

2017 war damit Schluss. Mehrere schwere Bandscheibenvorfälle, eine Notoperation an der Wirbelsäule, und die Auskunft, dass ich in meinen Beruf nicht zurückkehren werde. Ich war 30.

Was danach kam


Ein Antrag bei der Deutschen Rentenversicherung, ein Gutachten, Wartezeit, ein Gespräch mit einer Reha-Fachberatung. Am Ende eine von der Rentenversicherung finanzierte Umschulung zum Informatikkaufmann. Zwei Jahre lang war das mein Beruf.

Danach bin ich ins internationale Projektmanagement gegangen, zuletzt als Stabsstelle der Geschäftsführung eines Logistikkonzerns. Heute arbeite ich als Projektmanager in einer Online-Marketing-Agentur.

Rückblickend war der Weg planbarer, als er sich angefühlt hat. Was gefehlt hat, war jemand, der ihn vorher einmal in verständlichen Worten beschreibt. Genau dafür gibt es diese Seite.

Die drei Stationen, an denen bei mir die meisten Fragen offen waren, stehen hier ausführlich: die Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben als Rahmen, das Übergangsgeld als Existenzgrundlage während der Maßnahme und die Umschulung wegen Krankheit als das, was am Ende dabei herauskam.

Matthias Skaletz im Anzug, im Hintergrund ein Bürogebäude

Warum ich das schreibe


Über berufliche Reha steht viel im Netz. Das meiste stammt von Trägern, Bildungsanbietern oder Kanzleien. Alles davon hat seine Berechtigung, aber keines beantwortet die Fragen, die man sich nachts stellt: Wovon lebe ich im nächsten Monat. Was schreibe ich in diesen Antrag. Wie ist das, mit Anfang 30 neben 20-Jährigen im Klassenraum zu sitzen.

Ich schreibe unter meinem Namen und mit meinem Gesicht. Meine Geschichte ist nichts Besonderes. Aber bei diesem Thema sollte man wissen, wer da schreibt.

Was ich nicht bin


Ich bin kein Anwalt, kein Sozialarbeiter und keine Behörde. Ich verkaufe keine Umschulung und vermittle keine Bildungsplätze. Was hier steht, ist meine Erfahrung, ergänzt um die öffentlichen Angaben der Deutschen Rentenversicherung, jeweils mit Quelle.

Über deinen konkreten Fall entscheidet immer dein Rentenversicherungsträger. Nutze diese Seite als Orientierung und als Vorbereitung auf das Gespräch mit der Reha-Beratung. Für rechtliche Fragen sind Sozialverbände wie VdK und SoVD oder ein Fachanwalt für Sozialrecht die richtige Adresse.

Matthias Skaletz

Geschrieben von Matthias Skaletz

2017 hat ein Bandscheibenvorfall meinen Beruf in der Stahlindustrie beendet, nach 15 Jahren, zwölf davon direkt an der Anlage. Danach kamen drei Monate Reha-Vorbereitung im Berufsförderungswerk Oberhausen und eine von der Rentenversicherung finanzierte Umschulung zum Informatikkaufmann, die ich betrieblich gemacht habe. Heute arbeite ich im Projektmanagement. Was mir damals gefehlt hat, schreibe ich hier auf. Mehr über mich.

Berufliche Reha, Übergangsgeld und Umschulung

Ich bin Matthias. 2017 hat mir ein Bandscheibenvorfall den Beruf genommen. Hier stehen die Anträge, Fristen und Träger, die auf dem Weg zurück ins Arbeitsleben eine Rolle spielen.

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